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Pressestimmen zum James Bond Abend

Mittwoch, 2. Dezember 2009 | Autor: koeberich.e

James Bond - Echo Online

Thema: 01 Aktuelle Projekte, James Bond Abend, Pressestimmen | Kommentare geschlossen

Eine unbequeme Wahrheit, oder Warum heisst das Wetter jetzt Klima?

Montag, 31. August 2009 | Autor: treber.m

Lässt mein Kühlschrank mit Energieeffizienz E den Permafrost auftauen?
Trinken wir hier in Hessen bald unter Palmen Chianti aus Schweden?
Wenn ich jetzt mit dem Auto statt dem Fahrrad zur Arbeit fahre, gefährde ich damit die Holländer oder die Bangladeschi?

Ist die Nordsee von hier bald zu Fuss erreichbar?
Lässt sich durch meine Energiesparlampe ein Atomkraftwerk einsparen?
Wenn ich zu Ökostrom wechsle, bin ich dann ein besserer Mensch?
Wenn ich mein Haus nicht isoliere, fliegen sie dann die Eisbären weiter Richtung Norden?
Kann ich ohne Delphine leben?
Lassen sich Gletscher mit Schneekanonen retten?

Wenn es keine Gletscher mehr gäbe, gibt es dann auch kein Eis mehr?
Darf ich überhaupt noch fliegen, Fleisch essen, atmen, Cola trinken?

Fragen über Fragen!

Dieser Abend bringt ökologisches Licht ins Dickicht des Klimadschungels! Ein Abend, der sie nachhaltig verändern wird!
Als ehemaliger umweltpolitscher Berater von Al Gore reist This Maag(vordiplomierter Umweltnaturwissenschaftler ETH Zürich) zusammen mit seinem Klimaexperten und Tourbegleiter Holger Kraft durch Europa und versucht die Menschen von einer „unbequemen Wahrheit“ zu überzeugen.
Mit Hilfe einer Powerpointpresentation und darin enthaltenen Expertenberichten, einem Fahrradgenerator, einem Eisklotz und einem Klimamodell im Zeitraffer, untermauert er seine Thesen.
Dieser Abend ist übrigens absolut Co2-frei!
Datum:

Dienstag, 08. September 2009
Mittwoch, 09. September 2009
Einlass: 20.00 Uhr
Beginn: 20.30 Uhr
Veranstaltungsort: Theater Rüsselsheim
-Studiobühne-
Eingang an der Bühnenrampe
Am Treff 7
65428 Rüsselsheim
Eintritt: Vorverkauf: 7,00 € + Gebühren
Abendkasse: 12,00 €

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Pressestimmen: Gegen den Regen angespielt

Montag, 27. Juli 2009 | Autor: koeberich.e

Gegen den Regen angespielt

Vom 27.07.2009
Von: Alexandra Ehrhardt
Quelle: Mainspitze

RÜSSELSHEIM. Mit Lichtspielen, Fackelführungen, freiem Eintritt bis Mitternacht und Salsa- und Merengue-Klängen der kubanischen Band “Los 4 del Son” ist die lange Museumsnacht am Samstagabend dank der über 400 Gäste zum Publikumsmagneten geworden. “Ich hätte nicht gedacht, dass zwei offene Häuser - nämlich das Museum und die Opelvillen - ausreichen, um so viele Leute hierher zu locken”, zeigte sich Museumsleiterin Bärbel Maul angesichts der trotz Regenschauern ausgelassen feiernden Menge überrascht. Bürgermeister Jo Dreiseitel nannte das zu späten Stunden geöffnete Areal gar “unsere kleine Kulturmeile”, wobei das Museum und die Opelvillen als kulturelle Leuchttürme eine weite Ausstrahlung haben - trotz wirtschaftlich angespannter Zeiten. “Kultur ist für alle da: Heute soll jeder mitfeiern können. Daher ist auch der Eintritt ins Stadt- und Industriemuseum heute frei”, eröffnete Dreiseitel das turbulente Treiben in den alten Gemäuern.

Museumstheater

Museumstheater

Die große Resonanz auf die Spezial-Angebote der Museumsnacht - das Theater mit dem Jung-Ensemble “sechzig90″ war so schnell ausverkauft, dass spontan eine zweite Aufführung angeboten wurde - sieht Museumsleiterin Dr. Bärbel Maul im lockeren, jüngeren Umgang mit den “Musentempeln” und der interaktiven, unterhaltenden Elemente begründet. Nach einem kurzen Regenschauer, der zeitlich mit der ersten Pause der Musiker zusammenfiel, spielten diese gegen den Regen an, so dass der Abzug der Besucher gestoppt werden konnte.

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Presse: Schuhplattler im Ausbildungscamp

Mittwoch, 8. Oktober 2008 | Autor: koeberich.e

Theater: Gruppe „sechzig90“ beschäftigt sich in „HASS/Acht Stunden sind mein Tag“ mit Integration und Arbeitswelt
leer

Vom 08.10.2008
Von: Sophie Oldenstein
Quelle: Echo Online


Holger Kraft Am Montagabend feierte „HASS/Acht Stunden sind mein Tag“ auf der Studiobühne des Stadttheaters Premiere. Der selbst entwickelte Themenabend der aus dem „Theaterhaus Rüsselsheim“ hervorgegangene Gruppe „sechzig90“ dreht sich rund um Integration und Arbeit. Neben vielen Lachern, aber auch bösartiger Übertreibung und intelligenter Gesellschaftskritik mit vielen Denkanstößen, bot das Stück den Zuschauern ein ungewöhnliches Ensemble auf Hochtouren.

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Presse: Arbeitstag im Integranten-Stadl

Mittwoch, 8. Oktober 2008 | Autor: koeberich.e

Künstlergruppe “sechzig90″ zeigt zwei mutige, brandaktuelle Stücke

Vom 08.10.2008
Von: André Domes
Quelle: Mainspitze

8StundenRÜSSELSHEIM Kurzfristige Änderungen im Produktionsplan sind nie willkommen und notgedrungene Kompensation ein schwieriges Unterfangen. Weniger als eine Woche vor der Premiere des Theaterabends “Hass / Acht Stunden sind mein Tag” am Montagabend musste sich die Rüsselsheimer Künstlertruppe “sechzig90″ leider genau mit diesem Problem auseinandersetzen. Erst am vergangenen Mittwoch erreichte das Ensemble die Nachricht, dass Schauspieler René Marik wegen massiver Rückenbeschwerden die ersten Vorstellungen über fehlen würde. Ein herber Verlust für die ohnehin kleine Truppe, die sich dennoch gegen eine Absage der seit Anfang des Jahres geplanten Aufführungen entschied.

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Presse: Kein verkopftes Theater

Freitag, 3. Oktober 2008 | Autor: koeberich.e

 Gruppe “sechzig90″ präsentiert “Hass/Acht Stunden sind mein Tag”

Vom 02.10.2008
Quelle: Mainspitze
von: dom

dom. RÜSSESEM Für das Ensemble ist es die erste Produktion unter dem neuen Label “sechzig90″, doch greifen die Künstler mit “Hass/Acht Stunden sind mein Tag” auch auf einige vom “Theaterhaus Rüsselsheim” entwickelte Markenzeichen zurück. Wie schon bei der letztjährigen Produktion “Kinder der Revolution” kommt auch diesmal wieder eine Doppel-Inszenierung auf die Bühne und erneut wird “sechzig90″ wieder in handfester Manier aktuelle Themenfelder bearbeiten. Am Montag, 6. Oktober, ist Premiere, dazu kommen vier Folgetermine. Aufgeführt werden die beiden Stücke, das ist eine Neuerung, auf der Studiobühne des Rüsselsheimer Stadttheaters.

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Presse: “Ein seltenes Geschenk im Theaterleben”

Sonntag, 21. September 2008 | Autor: koeberich.e

Regisseur Thomas Friemel äußert sich zur Gruppe “sechzig90″ und ihren Möglichkeiten / Von Kulturszene angetan

Vom 20.09.2008
Quelle: Mainspitze
von: Stephan A. Dudek

Thomas Friemel. Foto: Eckart Köberich

RÜSSELSHEIM Unter dem Gruppennamen “sechzig90″ haben sich kürzlich Künstler unterschiedlicher Metiers aus der Opelstadt zusammengeschlossen.
Die “Main-Spitze” führte mit Regisseur Thomas Friemel folgendes Interview.

Wieso eigentlich “sechzig90″? Die frühere Rüsselsheimer Postleitzahl weist doch in die Vergangenheit, nicht in die Zukunft…

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Presse: Frisch gekochte Nudelgerichte für das Netzwerk

Montag, 1. September 2008 | Autor: koeberich.e

Die neu gegründete Kulturinitiative “sechzig90″ stellt sich bei einem Empfang in der Taunusstraße vor

Vom 22.08.2008
Quelle: Mainspitze
von:std

Solch einen Start hat bisher noch keine Kulturinitiative hingelegt: “sechzig90″, der aus dem ursprünglichen Projekt “Theaterhaus” hervorgegangene Zusammenschluss junger Kreativer aus Rüsselsheim, betreibt gegenwärtig neben der Probenarbeit für gleich drei Bühnenwerke intensives “networking”. Für Mittwochabend waren Repräsentanten aus vielen verschiedenen öffentlichen Bereichen in die derzeit genutzten früheren Räume des Hochbauamtes in der Taunusstraße 11 eingeladen.

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Presse: Statt Polter-Pointen lieber Rezitationen

Montag, 28. Juli 2008 | Autor: koeberich.e

Puppenspieler René Marik mit “Autschn! Ein Abend über die Liebe” in der Rüsselsheimer Festung
Quelle: Mainspitze
Von: André Domes

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Presse: Postleitzahl als Inspirationsquelle

Dienstag, 22. Juli 2008 | Autor: koeberich.e

PRESSESTIMMEN:
Quelle: mainspitze

Die neugegründete Gruppe “sechzig90″ versteht sich als interdisziplinäre Plattform
Von:Stephan A. Dudek

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Puppenspieler René Marik gibt Benefiz-Veranstaltung

Donnerstag, 17. Juli 2008 | Autor: koeberich.e

Puppenspieler René Marik gibt Benefiz-Veranstaltung im Rahmen des Kultursommers für das Theaterhaus Rüsselsheim:
“Autschn! Ein Abend über die Liebe”

Das Theaterhaus Rüsselsheim, ein Zusammenschluss Rüsselsheimer Künstlerinnen und Künstler, die sich für projektorientierte Arbeiten für und in Rüsselsheim zusammenfinden, startet in den nächsten Tagen mit den Proben für die neue Produktion „HASS“ / „acht stunden sind mein tag“. Spielort und Kooperationspartner ist das Theater Rüsselsheim. Das Theaterhaus Rüsselsheim sind: Anja Stoffel, Bianca Karger, Georg Otto, Sophie Basse, Holger Kraft, Kai Beck, Eckart Köberich, Michael Treber, Michael Schneider, René Marik, Thomas Friemel und Thomas Zielinski.

René Marik

Aus diesem Grunde ist der Schauspieler, Musiker und Puppenspieler René Marik wieder in Rüsselsheim. Er ist Mitglied des Theaterhaus Rüsselsheim und war bereits im vergangenen Jahr bei dem Projekt „Kinder der Revolution“ mit von der Partie.

René Marik wird im Rahmen des Kultursommers ein Gastspiel geben. Die Einnahmen gehen an das Theaterhaus Rüsselsheim.

Freitag, 25.07.2008, 20.30 h, Festung Rüsselsheim, kleiner Festungshof,

Eintritt: Vvk 14,00 € / Ak 16,00 € (erm. Vvk 12,00 € / Ak 14,00 €)

(Vorverkaufstart ab Freitag 18.7.08)

VVK: Karten Vorverkauf

Herr Falkenhorst ist ein Frosch, natürlich, und im Nebenberuf der Held von
„Autschn! Ein Abend über die Liebe“.

Von diesem schwerwiegenden Thema nämlich erzählt Puppenspieler René Marik mit Hilfe seiner schrägen Protagonisten:

Neben Herrn Falkenhorst haben Barbie und Darth Vader bedeutsame Auftritte, auch diverse Putzlappen kommen zu Wort und ein blinder Maulwurf mit weißem Gehstock und Sprachfehler, während der gestresste Eisbär Kalle von seiner Eisscholle aus mit Berliner Schnauze das Geschehen kommentiert.
Wer dieses Szenario live erlebt hat, Tränen gelacht und am Ende auch vergossen hat, der wird zum Fan.
René Marik hat mit Rainald Grebe in der Limbo-Show gespielt und war Gast bei Kurt Krömer. 2007 bekommt er den Cabinet Preis in der Sparte Comedy. Und wo Marik mit seiner Rasselbande auftritt, verlieben sich junge Menschen – oder sie trennen sich für immer.

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Projekt “Theaterhaus” in Rüsselsheim kommt weiter voran

Freitag, 7. März 2008 | Autor: koeberich.e

Artikel aus: Main-Rheiner

Vom 05.03.2008

std. RÜSSELSHEIM Eine weitere Präzisierung der nächsten Schritte auf dem Weg zur offiziellen Gründung des “Theaterhauses” in Rüsselsheim (wir berichteten) hat ein Treffen von zwölf Kulturschaffenden am Sonntag ergeben. Allerdings blieb die wichtigste Frage, jene nach der künftigen Organisationsform, noch offen. Hier soll nun die fachliche Beratung eines Anwaltes eingeholt werden.

Die Gruppe aus professionell arbeitenden Bühnen-Künstlern, darunter die Schauspieler Sophie Basse, Holger Kraft und René Marik sowie die Regisseure Thomas Friemel und Thomas Zielinski, hat die nächsten Projekte vorgestellt und konkrete Ziele benannt. Demnach wird angestrebt, das “Theaterhaus” in den nächsten drei bis fünf Jahren so zu professionalisieren, dass eine oder zwei Personen hauptamtlich oder in Teilzeit beschäftigt werden können. Daneben legt die Gruppe ausdrücklich auf Internationalität Wert. Kontakte in die Partnerstädte sollen aufgenommen und Kooperationen mit anderen Theatern angestrebt werden, speziell auch im Ausland. Gerade dies sei als “sehr interessant” erachtet worden, berichtet Holger Kraft, weil das zusammenwachsende Europa in der Kultur noch nicht sonderlich reflektiert werde. Momentan gibt es bereits konkrete Kontakte mit Tschechien.

Weiter beabsichtigt die Gruppe, eine Probenstätte mit Büro einzurichten. Auf administrativer Ebene wird dem Marketing und der Akquise von Geldmitteln Priorität eingeräumt. Anträge auf Geldmittel müssten fristgerecht gestellt werden, Spenden seien zu sammeln, so Kraft. Eine Initiative wie das “Theaterhaus” sei “naturgemäß klamm”, doch gebe es viele Möglichkeiten, Gelder einzuwerben.

Vorerst hat sich die Gruppe bis Ende des Monats vertagt. Bis dahin soll ein Geschäftsführer benannt und das Büro eingerichtet werden. Ganz vorne rangiert in der Liste von Absichtserklärungen auch die Einrichtung einer eigenen Website unter der Internet-Adresse www.theaterhaus-ruesselsheim.de.

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Kulturprofil: Junge Rüsselsheimer Künstler streben ins Stadttheater

Mittwoch, 5. März 2008 | Autor: koeberich.e

Pressetext: Rüsselsheimer Echo am 05.03.2008

Festes Fundament für „Theaterhaus Rüsselsheim“

Kulturprofil: Junge Rüsselsheimer Künstler streben ins Stadttheater – Kooperation mit Eigenbetrieb Bildung und Kultur

Das „Theaterhaus Rüsselsheim“, der bislang lose Zusammenschluss junger Rüsselsheimer Theaterschaffender, wird zu einer festen Größe im Kulturleben der Stadt. Am Sonntag gab es ein konstituierendes Treffen, bei dem erste Zuständigkeiten verteilt wurden. Künftig will man regelmäßig mit Produktionen im Stadttheater auftreten, das als Gastspielhaus bislang vorwiegend Tourneetheater-Stars wie Herbert Herrmann eine Bühne bietet.

Aufbauen wolle man auf den guten Erfahrungen, die mit Auftritten seit Ende 2005 („Leben bis Männer“/„Der Gitarrenmann“ und „Kinder der Revolution“) auf ansonsten Anderen vorbehaltenen Bühnen der Stadt gesammelt worden seien, sagt Thomas Friemel vom „Theaterhaus“. Damals sei der Zusammenschluss „Theaterhaus“ auch geboren worden und habe es schon Signale von Seiten der Stadt für eine weitere Zusammenarbeit gegeben.

Nach der Gründung des Eigenbetriebs Bildung und Kultur werde jetzt von beiden Seiten Regelmäßigkeit angestrebt, sagte Friemel. Ansprechpartner hier seien Karin Krömer und der neue Leiter des Teilbetriebs „Kultur und Theater“, Thomas Weinsberg. Eine juristische Gesellschaftsform für das „Theaterhaus Rüsselsheim“ gebe es noch nicht. Die werde aber angestrebt, um künftig leichter an Geld aus Kulturstiftungen und Förderfonds zu kommen. Für die sachliche Unterstützung der Stadt (Theater, Bühne, Technik) sei man schon dankbar genug.

Die künftigen Produktionen des „Theaterhaus Rüsselsheim“ sollen, wenn möglich, auch an anderen freien Bühnen des Landes gezeigt werden und vom Namen der Stadt und ihrer jungen Theaterszene künden (im „Theaterhaus Rüsselsheim“ engagieren sich Jahrgänge aus den siebziger Jahren). So hätten es die Stücke „Kinder der Revolution“ und „Leben bis Männer“ schon bis nach Tschechien und Erlangen geschafft, sagt Friemel.

Für den Herbst seien zwei Aufführungen geplant zu den relevanten Rüsselsheimer Themen „Arbeit“ und „Migration“. Zur Rolle der Migranten soll der Film „La Haine“ (Der Hass) von Mathieu Kassovitz adaptiert werden. Für das Thema „Arbeit“ wolle man entweder den Roman „Die Liebhaberin“ der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek oder Filme von Rainer Werner Fassbinder („Mutter Küsters Fahrt zum Himmel“, „Acht Stunden sind kein Tag“) als Grundlage nehmen.

Bei der Jelinek werde es schwierig, sagt Friemel, die wolle ihre Romane nicht auf Bühnen sehen, so dass es vermutlich auf das Fassbinder-Thema hinauslaufen werde.

Hausbewohner

Thomas Friemel, Thomas Zielinski, Holger Kraft, Anja Stoffel, Bianca Karger, Eckhard Köberich, Michael Schneider, Kai Beck, René Marik, Sophie Basse, Michael Treber, Georg Otto.
pel
5.3.2008

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„Kinder der Revolution“ von Thomas Zielinski

Montag, 5. November 2007 | Autor: koeberich.e

Artikel aus: Rüsselsheimer Echo

Rüsselsheim: Mit besonderem Interesse schaut der Regisseur auf die aktuell wieder aufflammende Angst vor terroristischen Bedrohungen

THOMAS ZIELINSKI ist in Rüsselsheim aufgewachsen, er lebt in Prag. Als Regisseur hat er mit der Gruppe „Theaterhaus Rüsselsheim“ das Stück „Kinder der Revolution“ erarbeitet.

Ein Kind der Revolution zu sein, heißt für Thomas Zielinski, als junger Mensch den „Deutschen Herbst“ des Jahres 1977, den Terror der RAF, die Demonstrationen an der Startbahn West miterlebt zu haben.

Wenn man zu dieser Zeit in Rüsselsheim gewohnt hat, dann ist die Festnahme der Terroristin Eva Haule in der Eisdiele „Dolomiti“ vielleicht noch in Erinnerung. Die Stadt im Fokus des BKA, die Gewalttäterin mittendrin in der Marktstraße beim Eisbecher und mit der Schusswaffe in der Tasche.

Thomas Zielinski hat diese Zeit erlebt, und er schaut als Theaterregisseur mit besonderem Interesse auf die aktuell wieder aufflammende Angst vor terroristischen Bedrohungen.

Mit dem Stück „Kinder der Revolution“ haben sich in Rüsselsheim unter dem Namen „Theaterhaus Rüsselsheim“ Theaterschaffende zusammengefunden, die in der Stadt aufgewachsen sind und inzwischen jenseits ihrer Grenzen arbeiten. Ihre Inszenierung, die im Juli Premiere feierte, wird jetzt wieder aufgenommen. Spielorte sind die Rathaus-Rotunde und die Opel-Werkhalle A 1.

Den ersten Teil „Terror gestern, heute und morgen“ entwickelte die Gruppe selbst, man spielt in der Rotunde. Dann wandert die ganze Theatergesellschaft hinüber in die Werkhalle A 1, wo das Stück „Der Leutnant von Inishmore“ des Iren Martin McDonagh gezeigt wird.

Das geschäftige Schüren der Angst vor Terrorismus hier, die brutal-labilen und bisweilen erbsenhirngesteuerten Gemüter der Terroristen dort: Das eine ist so grotesk wie das andere, meint der Regisseur.

Durch seine tschechische Mutter ist Zielinski zweisprachig aufgewachsen. Nach Abitur und Wehrdienst verließ er Rüsselsheim, um an der Prager Akademie der musischen Künste Theaterregie zu studieren.

Für eine Abschluss-Inszenierung von Biljana Srbljanovics „Familiengeschichten Belgrad“ wurde er von der tschechischen Theaterkritik als „Talent des Jahres“ nominiert.

Die Kontakte zum Theater bestanden vor dem Studium in der Mitgliedschaft in der Schul-Theater-AG, in einem Praktikum im Schauspiel Frankfurt und durch seine Freunde Holger Kraft und Gerd Zinck, die im Rüsselsheimer Ensemble „Schon geseh’n“ mitwirkten. Kraft war es dann auch, der mit der Idee des „Theaterhaus“-Projekts Kontakt zu Zielinski aufnahm.

Nach zweijähriger Regieassistenz an den Münchner Kammerspielen und Regiearbeiten für das Prager Nationaltheater und für Flanderns größte Bühne „Het Toneelhuis“ in Antwerpen lebt Zielinski inzwischen mit seiner Frau und seinem zweijährigen Sohn in Prag, war dort zuletzt künstlerischer Leiter des Prager Stadttheaters „Rokkoko“ und arbeitet derzeit als freier Regisseur.

Von den derzeit sieben Ensemblemitgliedern des „Theaterhaus“ stammen neben ihm noch vier aus Rüsselsheim: Die Schauspieler Holger Kraft und Bianca Karger, der Musiker Kai Beck und der Dramaturg Kai Schmidt.

Es zieht sie halt immer wieder zurück in die Heimat: Die Stadt sei so hässlich, das schüre die Energie, sich daran abzuarbeiten, meint der Fünfunddreißigjährige. Etwas verändern zu wollen.

Es gehe allerdings nicht, hier einfach einen Shakespeare aufzuführen. Theater muss bei Thomas Zielinski einen Bezug haben zur Gegenwart. Den neuen Hang zurück zur Werktreue an deutschen Bühnen beobachtet er mit Sorge.

Das Theater ist für ihn ein Gesamtkunstwerk, ganz wie bei Wagner, nur mit den Zeichensystemen und Themen der Zeit. Also wird mit Text und Schauspielkunst genauso gearbeitet wie mit rockiger Musik oder den Mitteln der Nachrichtenmedien.

Seine Schauspieler bestätigen ihm ein ausgesprochen glückliches Händchen für den kreativen Prozess in der Gruppe: Es wird viel gelacht bei den Proben, die sich, so die Hoffnung, bald schon um eine neue Produktion drehen.

Informationen über Aufführungstermine und Tickets unter www.theater-ruesselsheim.de.
Andrea Volb
05.09.2007

Thema: 04 Repertoire, Kinder der Revolution, Pressestimmen | Beitrag kommentieren

Pressestimmen zu: Kinder der Revolution

Donnerstag, 4. Oktober 2007 | Autor: koeberich.e

Blick hinter die Kulisse der Familie Bin Ladens“Theaterhaus” feiert Premiere mit “Kinder der Revolution”/Gegensätzlichkeit von Terror und SpaßgesellschaftVom 21.07.2007Von André Domes

RÜSSELSHEIM Mit dem Werktitel “Kinder der Revolution” kommt das “Theaterhaus Rüsselsheim” noch ganz im frühen 70ies-Outfit daher und lockt auch ein bisschen mit dem dazugehörigen Revoluzzer-Pathos. Doch wer am Donnerstag der Premiere des zweiteiligen Theaterabends beiwohnte, der merkte schnell, dass es der Künstlergruppe bei ihrer Doppelinszenierung zum Thema Terror keinesfalls um ein bloßes Aufwärmen der allseits bekannten Ereignisse ging. Im Gegenteil: “Kinder der Revolution” ist hier wörtlich zu verstehen und zeichnet das ambivalente und viel zu selten thematisierte Bild vom Terror der Generation nach der Nachkriegsgeneration.

Aus genau dieser stammen nämlich die derzeit acht Mitglieder des “Theaterhaus Rüsselsheim”, das sich als professioneller wie freier, weil nicht formalisierter Zusammenschluss darstellender Künstler begreift und sich zum Ziel gesetzt hat, inhaltliche Theaterarbeit jenseits der Tourneebühnen wieder nach Rüsselsheim zu bringen. Dazu gehört freilich auch die Wahl des Spielortes und die ist, wie auch das Erreichen des selbst gesteckten Zieles, für beide Teile des Abends exzellent gelungen.

Los ging es im Opel Forum, das nicht nur durch seine ursprünglich kapitalorientierte Zweckbestimmung, sondern auch mit seiner technischen Ausstattung beste Vorraussetzungen für den mit “Terror, gestern, heute und morgen” betitelten szenischen Vortrag bot. Sophie Basse, Holger Kraft und René Marik stellten sich, verstärkt durch Assistentin Bianca Karger und Musiker Kai Beck, als Moderatoren einer BKA-Vortragsreihe vor, die sich im Sinne von Infotainment dem Thema Terror widmen wolle. Mit der entsprechenden Multimedialität entwickelte das Trio so ein Panoptikum unterschiedlicher Sichtweisen auf die Materie. Das reichte von Pressekonferenz-artig verlesenen Abrissen über historische Terrorakte über den “Blick hinter die Kulissen” der Familie Bin Laden und den per Playmobil nachvollzogenen Zugriff auf die RAF-Terroristin und Amarenabecher-Fan Eva Haule bis hin zu Einspielern mit einer entlarvenden Straßenumfrage zum Thema Sicherheitsbedürfnis in Rüsselsheims Fußgängerzone. Dass sich bei alldem Ideologie mit Nonsens, Humor mit Phrasendrescherei und Popkultur mit Morbidität zu einem letztlich beängstigend-eigenschaftslosen Stimmungsbild verdichteten, offenbarte die selten so treffend dargestellte Gegensätzlichkeit von Terror und Spaßgesellschaft.

Völlig anders und doch in dieselbe Kerbe schlagend zeigte sich der zweite Teil, für den Ensemble und Publikum in die benachbarte Werkshalle A1 umzogen. Die mit großem Einsatz und wenigen Mitteln inszenierte Groteske “Der Leutnant von Inishmore” des Iren Martin McDonagh machte im Stile eines Tarrantino oder Lynch bizarre Gegensätze und Zwiespälte zwischen unreflektierter Brutalität und emotionaler Einfalt zum Leitthema.

(Mainspitze 21.07.2007)

Tiere liebt er aber wirklich sehr
VON SYLVIA STAUDE

Am 2. August 1986 wurde die RAF-Terroristin Eva Haule-Frimpong in einem Eiscafé in Rüsselsheim festgenommen. Ein Ereignis, das eine Rüsselsheimer Theatergruppe einfach nicht ignorieren kann, wenn sie sich des Themas Terrorismus annehmen will. Und so tritt Eva Haule nun im Rüsselsheimer Opel-Forum auf - als dunkelhaariges Playmobil-Figürchen, das in einer Playmobil-Eisdiele sitzt und von Playmobil-Polizisten verhaftet wird.

“Theaterhaus Rüsselsheim” nennt sich eine Neugründung, obwohl die Akteure über ein Haus nicht eigentlich verfügen, sondern bei Opel Unterschlupf fanden für ihre erste Produktion mit dem Titel “Kinder der Revolution”. Den ersten, einstündigen Teil - “Terror, gestern, heute und morgen” - zeigt die Gruppe in einer Art Tagungsraum: Drei Mitarbeiter des Bundeskriminalamts (die Schauspieler René Marik, Holger Kraft, Sophie Basse) laden zum Terrorismus-Vortrag. Von D wie Definition bis L wie Linksextremismus.

Gemeinsam mit den Zuhörern üben sie, wie man El Kaida richtig ausspricht (mit Rachen-Ch, angeblich). Und ein Video dokumentiert, wie durch die Fußgängerzone schlendernde Rüsselsheimer auf die Frage reagieren, ob sie sich sicher fühlen. Und wohin man noch reisen kann, ohne sich in Gefahr zu begeben. Nicht wenige Befragte waren auch der Meinung, dass Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble im Prinzip auf dem rechten Weg ist. In diesem ersten Aufführungsteil wird auch die Festnahme Haule-Frimpongs in Playmobil-Land nachgestellt, mit entschiedenem Mut zum Slapstick.

Was einem Angst macht, darüber muss man scherzen. Dem Motto scheint auch der zweite Teil des Abends zu folgen. In der Opel-Werkshalle A1, in der es genau so aussieht, wie man sich eine alte Industriehalle vorstellt, spielen Marik, Kraft und Basse sowie Bianca Karger ein kurzes, grelles Stück des 1970 geborenen Iren Martin McDonagh: “Der Leutnant von Inishmore”, 2001 von der Royal Shakespeare Company uraufgeführt, ist eine herrlich geschmacklose Komödie, ein bös-bitteres Terroristen-Porträt.

Die “Freiheitskämpfer”, die darin auftreten, gründen zum einen alle naselang eine neue Splittergruppe und schießen sich dann gegenseitig nieder; finden zum anderen nichts dabei, Menschen zu foltern (ihnen die Zehennägel auszureißen, zum Beispiel) - brechen aber in Tränen aus, wenn eine Katze ins Gras beißt.

Alles dreht sich im “Leutnant von Inishmore” nämlich um den Kater der psychopathischen IRA-Titelfigur Padraic (Sophie Basse), die er “Wee Thomas” ruft, “Klein-Thomas”. Wee Thomas also ist tot, als das Stück beginnt. Und Donny (Marik als Padraics Vater) sowie Davey (Kraft) überlegen, wie sie es dem jungen Psychopathen beibringen. Beziehungsweise, ob sie versuchen sollen, ihm eine mit Schuhcreme geschwärzte Katze als Ersatz unterzujubeln.

Der vonTrauer überwältigte Padraic fände übrigens gar nichts dabei, zur Strafe auch seinen Vater zu erschießen. Es stellt sich aber raus, dass eine andere Splittergruppe Wee Thomas tötete, um den IRA-Leutnant aus seinem Versteck zu locken ….

Zynisch, alles andere als IRA-freundlich und von monty-pythoneskem Humor ist McDonaghs Stück, das “Theaterhaus Rüsselsheim” lässt es unter der Regie Thomas Zielinskis splattern und krachen, zuletzt werden die Toten fachmännisch zerlegt (aber hinter der Couch, keine Angst).

Dieses rabenschwarze “Kinder der Revolution”-Doppel ist ein respektabel respektloser Einstand für eine Truppe, die künftig immer mal wieder - in wechselnder Konstellation - in Rüsselsheim auch über Rüsselsheim reden (und spielen) will. Vielleicht ja so erfolgreich, dass es irgendwann fürs Theaterhaus ein festes Dach über dem Kopf gibt.

Theaterhaus Rüsselsheim im Opel-Forum, Bahnhofsplatz: 3.-9. September, 20 Uhr. Karten-Tel. 06142/832630.

(Frankfurter Rundschau 23.07.2007)

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