Bilder: Leben bis Männer
Sonntag, 23. März 2008 | Autor: koeberich.e
Bilder © Ekky Köberich: pixelbelichter.com
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Sonntag, 23. März 2008 | Autor: koeberich.e
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Sonntag, 23. März 2008 | Autor: zielinski.t
Projekt 1:
HASS
„Hass“ setzt sich mit den Themen Fremdenfeindlichkeit, Gewalt gegen Ausländer, Gewalt gegen Deutsche durch Ausländer, gesellschaftliche Isolierung von Ausländern und deren Ghettoisierung, auseinander.
Wir versuchen Antworten auf die Frage zu finden, warum es in Deutschland immer wieder zu rassistisch motivierter Gewalt kommt.
Was ist der Grund für den gegenseitigen Hass?
In einem 5 wöchigen Workshop, geleitet von dem Regisseur Thomas Zielinski, dem Dramaturgen Jan Vandyck und den beiden Schauspielern Holger Kraft und Rene Marik, wollen wir gemeinsam mit deutschen und ausländischen Rüsselsheimer Jugendlichen ein Theaterstück entwickeln, welches sich mit dem Thema „Hass“ beschäftigt. Inspiration hierfür ist zum Einen der gleichnamige französische Spielfilm aus dem Jahre 1996 von Mathieu Kassovitz, authentische Geschichten der Jugendlichen, aber auch unsere persönlichen Erfahrungen mit dem Thema. Damit hoffen wir wirklichkeitsnahe, unzensierte und provokante Aussagen auf die Bühne zu bringen, die sich ganz bewusst vom üblichen politisch korrekten Konsens abheben.
Durch HASS?
Ziel des Projektes „Hass“ ist es, gemeinsam mit den Jugendlichen, in einem Zeitraum von 5 Wochen, ein Theaterstück zu entwickeln und dieses regelmäßig in der Spielzeit 08/09 auf der Hinterbühne des Stadttheaters Rüsselsheim zu spielen.
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Montag, 10. März 2008 | Autor: koeberich.e
Thema: 02 Ensemble, Bühnenbild | Beitrag kommentieren
Freitag, 7. März 2008 | Autor: koeberich.e
Artikel aus: Main-Rheiner
Vom 05.03.2008
std. RÜSSELSHEIM Eine weitere Präzisierung der nächsten Schritte auf dem Weg zur offiziellen Gründung des “Theaterhauses” in Rüsselsheim (wir berichteten) hat ein Treffen von zwölf Kulturschaffenden am Sonntag ergeben. Allerdings blieb die wichtigste Frage, jene nach der künftigen Organisationsform, noch offen. Hier soll nun die fachliche Beratung eines Anwaltes eingeholt werden.
Die Gruppe aus professionell arbeitenden Bühnen-Künstlern, darunter die Schauspieler Sophie Basse, Holger Kraft und René Marik sowie die Regisseure Thomas Friemel und Thomas Zielinski, hat die nächsten Projekte vorgestellt und konkrete Ziele benannt. Demnach wird angestrebt, das “Theaterhaus” in den nächsten drei bis fünf Jahren so zu professionalisieren, dass eine oder zwei Personen hauptamtlich oder in Teilzeit beschäftigt werden können. Daneben legt die Gruppe ausdrücklich auf Internationalität Wert. Kontakte in die Partnerstädte sollen aufgenommen und Kooperationen mit anderen Theatern angestrebt werden, speziell auch im Ausland. Gerade dies sei als “sehr interessant” erachtet worden, berichtet Holger Kraft, weil das zusammenwachsende Europa in der Kultur noch nicht sonderlich reflektiert werde. Momentan gibt es bereits konkrete Kontakte mit Tschechien.
Weiter beabsichtigt die Gruppe, eine Probenstätte mit Büro einzurichten. Auf administrativer Ebene wird dem Marketing und der Akquise von Geldmitteln Priorität eingeräumt. Anträge auf Geldmittel müssten fristgerecht gestellt werden, Spenden seien zu sammeln, so Kraft. Eine Initiative wie das “Theaterhaus” sei “naturgemäß klamm”, doch gebe es viele Möglichkeiten, Gelder einzuwerben.
Vorerst hat sich die Gruppe bis Ende des Monats vertagt. Bis dahin soll ein Geschäftsführer benannt und das Büro eingerichtet werden. Ganz vorne rangiert in der Liste von Absichtserklärungen auch die Einrichtung einer eigenen Website unter der Internet-Adresse www.theaterhaus-ruesselsheim.de.
Thema: Pressestimmen | Beitrag kommentieren
Mittwoch, 5. März 2008 | Autor: koeberich.e
Pressetext: Rüsselsheimer Echo am 05.03.2008
Festes Fundament für „Theaterhaus Rüsselsheim“
Kulturprofil: Junge Rüsselsheimer Künstler streben ins Stadttheater – Kooperation mit Eigenbetrieb Bildung und Kultur
Das „Theaterhaus Rüsselsheim“, der bislang lose Zusammenschluss junger Rüsselsheimer Theaterschaffender, wird zu einer festen Größe im Kulturleben der Stadt. Am Sonntag gab es ein konstituierendes Treffen, bei dem erste Zuständigkeiten verteilt wurden. Künftig will man regelmäßig mit Produktionen im Stadttheater auftreten, das als Gastspielhaus bislang vorwiegend Tourneetheater-Stars wie Herbert Herrmann eine Bühne bietet.
Aufbauen wolle man auf den guten Erfahrungen, die mit Auftritten seit Ende 2005 („Leben bis Männer“/„Der Gitarrenmann“ und „Kinder der Revolution“) auf ansonsten Anderen vorbehaltenen Bühnen der Stadt gesammelt worden seien, sagt Thomas Friemel vom „Theaterhaus“. Damals sei der Zusammenschluss „Theaterhaus“ auch geboren worden und habe es schon Signale von Seiten der Stadt für eine weitere Zusammenarbeit gegeben.
Nach der Gründung des Eigenbetriebs Bildung und Kultur werde jetzt von beiden Seiten Regelmäßigkeit angestrebt, sagte Friemel. Ansprechpartner hier seien Karin Krömer und der neue Leiter des Teilbetriebs „Kultur und Theater“, Thomas Weinsberg. Eine juristische Gesellschaftsform für das „Theaterhaus Rüsselsheim“ gebe es noch nicht. Die werde aber angestrebt, um künftig leichter an Geld aus Kulturstiftungen und Förderfonds zu kommen. Für die sachliche Unterstützung der Stadt (Theater, Bühne, Technik) sei man schon dankbar genug.
Die künftigen Produktionen des „Theaterhaus Rüsselsheim“ sollen, wenn möglich, auch an anderen freien Bühnen des Landes gezeigt werden und vom Namen der Stadt und ihrer jungen Theaterszene künden (im „Theaterhaus Rüsselsheim“ engagieren sich Jahrgänge aus den siebziger Jahren). So hätten es die Stücke „Kinder der Revolution“ und „Leben bis Männer“ schon bis nach Tschechien und Erlangen geschafft, sagt Friemel.
Für den Herbst seien zwei Aufführungen geplant zu den relevanten Rüsselsheimer Themen „Arbeit“ und „Migration“. Zur Rolle der Migranten soll der Film „La Haine“ (Der Hass) von Mathieu Kassovitz adaptiert werden. Für das Thema „Arbeit“ wolle man entweder den Roman „Die Liebhaberin“ der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek oder Filme von Rainer Werner Fassbinder („Mutter Küsters Fahrt zum Himmel“, „Acht Stunden sind kein Tag“) als Grundlage nehmen.
Bei der Jelinek werde es schwierig, sagt Friemel, die wolle ihre Romane nicht auf Bühnen sehen, so dass es vermutlich auf das Fassbinder-Thema hinauslaufen werde.
Hausbewohner
Thomas Friemel, Thomas Zielinski, Holger Kraft, Anja Stoffel, Bianca Karger, Eckhard Köberich, Michael Schneider, Kai Beck, René Marik, Sophie Basse, Michael Treber, Georg Otto.
pel
5.3.2008
Thema: Pressestimmen | Beitrag kommentieren
Montag, 3. März 2008 | Autor: koeberich.e
Thema: 02 Ensemble, Schauspieler | Kommentare geschlossen
Samstag, 1. März 2008 | Autor: koeberich.e
Zur Vita von Thomas Zielinski
Thema: 02 Ensemble, Regisseure | Beitrag kommentieren