Über sechzig90
sechzig90
das Theaterhaus Rüsselsheim
sechzig90 ist ein Zusammenschluss junger Kreativer der darstellenden und bildenden Kunst, die zum Großteil ihre Wurzeln in Rüsselsheim haben.
Ziel unserer Arbeit ist es langfristig eine interdisziplinäre Arbeits-, Produktions- und Kommunikationsplattform auf professionellem Niveau zu etablieren.
Mit dem Schwerpunkt Schauspiel nahm sechzig90 zunächst unter dem Namen Theaterhaus Rüsselsheim 2007 die Arbeit auf. In dieser Zeit sind die Arbeiten “Leben bis Männer/ Der Gitarrenmann“ und „Kinder der Revolution“ entstanden, die überregional wahrgenommen wurden und auch weiterhin zum Repertoire von sechzig90 gehören.
Im Jahr 2008 werden zwei weitere Schauspielproduktionen Premiere haben, die in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Rüsselsheim entstehen. Sämtliche Premieren finden im Rüsselsheimer Stadttheater statt. Außerdem wird es mit „Kunst“ von Jasmina Reza eine Wiederaufnahme geben, welche ebenfalls im Stadttheater auf die Bühne kommt.
Rüsselsheim ist für uns nicht nur ein Produktionsstandort, sondern auch Inspiration für unsere Arbeit.
Die Stadt ist beispielhaft für viele Vorgänge in einer sich transformierenden Gesellschaft: Geprägt vom Wandel der Industriegesellschaft zur Informationsgesellschaft findet in einer Stadt, die Jahrzehnte lang als Industriestandort existiert hat, dieser Prozess in stark komprimierter Form statt - insbesondere hinsichtlich ihrer geographischen Lage im Herzen einer Region, die in Europa mit das höchste wirtschaftliche Wachstum zu verzeichnen hat. Durch unsere größtenteils heimatliche Verbindung gelingt uns sicherlich ein besonderer Blick auf dieses Phänomen.
Uns ist es wichtig unsere Fächer übergreifende Ausrichtung hervorheben. Durch die vielen verschiedenen Kunstdisziplinen, in welchen die Mitglieder von sechzig90 tätig sind, ist der Ausdrucksform nahezu keine Grenze gesetzt. Sie reichen von Theater über Film und Fotografie, bis hin zu Musik, Architektur und neuen Medien.
Auch räumlich setzt sich sechzig90 keine Grenzen. Ziel ist eine inhaltliche und strukturelle Zusammenarbeit mit Theatern im In- und Ausland und der Ausbau bereits bestehender Kooperationen mit freien Initiativen und Institutionen.



